Frühmorgens

Frühmorgens


Frühmorgens tanzt der Tod,
er schwebt,
halslaut schneidet, wenn er lacht,
zu ihm strömen tausend Tausende,
umhüllt von Trauerzug und Tracht.

Frühmorgens vor der Dämmerung,
die Kälte mit Fesseln grinst,
wie Dezembertag im Hochgebirg,
wo Eis und Nebelmeer den Wald umringt.

Frühmorgens stehen Raum und Zeit,
ein Augenblick hellwach —
Hoffnung steigt mit Morgenstrahlen,
und Leben dem Tode nach.